
„Ein schönes Fleckchen Erde“
Brachttalerin Gunia kandidiert für GRÜNE Brachttal
Viele wünschen sich, ihr Hobby zum Beruf zu machen. Christine Gunia, aufgewachsen in Brachttal, konnte sich diesen Traum erfüllen. Nach zehn Jahren beruflichen Pendelns nach Frankfurt, arbeitet sie nun endlich in und mit der Natur. Die passionierte Jägerin ist Teil der Constantia Forst, die viele Wälder rund um das beschauliche Brachttal besitzt und bewirtschaftet. Grün und Jägerin sein, sind für sie kein Gegensatz, sondern zwei Seiten einer Medaille: auf der Jagd geht es auch immer um das Beobachten des Waldes, die Balance in Wildtierbeständen halten und bisweilen auch das Pilzesammeln.
Zurück in die Heimat
Nach vielen Jahren in Gelnhausen, lebt sie in Hellstein, nah an Wiesen und Wäldern und wird sich zukünftig politisch für ihren Heimatort engagieren. „Auf diesem schönen Fleckchen Erde“, ist sie nun Teil der GRÜNEN Liste, die am 15.3.2026 zur Gemeindewahl antritt. Ihr Engagement kommt nicht von ungefähr. Ihre Eltern Christiane und Heiner Gunia sind Gründungsmitglieder der Grünen in Brachttal und haben schon seit den 90er Jahren in Gemeindevertretung und -vorstand für ökologische und soziale Themen gekämpft.
Standortvorteil Natur und Gemeinschaft
Christine Gunia liegt die Natur am Herzen und sie ist stolz auf die besondere Brachttaler Identität: Aktive Vereine sind ein Markenzeichen der kleinen Gemeinde am Fuße des Vogelsberg. Dass sich so viele Menschen engagieren und das Angebot so groß ist, liegt auch an Menschen wie ihr. Als 1. Vorsitzende des Watzstock e.V. veranstaltet sie mehrere kleinere Musikevents und einmal jährlich das große „Watzstock Festival“ in Katholisch-Willenroth. Ehrenamtliche übernehmen die Planung, die technische Realisierung bis hin zum Catering. Damit zukünftige Generationen auch in Brachttal leben können, braucht es Nachwuchs. Dafür wiederum braucht es Orte, wie einen gut ausgestatteten Kindergarten, ausreichendes und vielfältiges Sportangebot und Treffpunkte. Sie selbst fährt deshalb manchmal nach Gelnhausen. Die Rückfahrt bleibt schwierig, da das ÖPNV-Angebot in den Abendstunden mau aussieht. Zwei Lösungen schlägt Gunia vor: Ausbau des Nachtbus- und Ruftaxiangebotes und die Förderung von Orten des Zusammenseins in Brachttal selbst. Kneipen braucht es wieder mehr. Falls sich die Räume der Gemeinschaft weiter verringern, hat sie auch einen Traum: in den Sommermonaten eine Heckenwirtschaft am Radweg eröffnen. Bis dahin will sie zukünftig in der Gemeindevertretung dafür eintreten, die Bürgerschaft zu stärken und das Engagement der vielen Vereine zu fördern.
Veranstaltungshinweis
Wandern auf dem KulturPfad Brachttal
Sonntag, 08.03.2026 um 13:30 Uhr
Treffpunkt: Brückenstraße (hinter Bauer Hartwig) jenseits der Brücke
Festes Schuhwerk wird empfohlen
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